Ursprung des Tarot

                                     **

Der Tarot ist ein Spiel der Geheimnisse, die mit naturwissenschaftlichem Verstand alleine nicht zu lösen sind. Das Geheimnissvollste ist, dass wirklich Geheimnisse mit dem Tarot aufgedeckt werden können. In ihnen ist so viel Wissen , dass sie wirklich helfen können schwierige Lebenssituationen zu erkennen, ja sogar zu lösen. Den wahren Tarot, das ägyptische Buch des Schicksals, stellen die 22 Karten der grossen Arkana dar.

Den Schöpfern des Tarot ging es darum Lebenssituationen aufzuzeigen, denen die Menschen allgemein wie einzeln als Individum begegnen. Die Karten stellen im Grunde die Entwicklungsphasen dar, die jeder an sich erfährt. In jedem von uns leben die sogenannten Archetypen, das sind in Symbole gefasste Erfahrungen der Menschheit. Diese Archetypen finden wir in den Karten der grossen Arkana des Tarot wieder. Jede der 22 Karten versinnbildlicht eine Urerfahrung bezw. eine Entwicklungsstufe , die wir anstreben sollten oder auf der wir stehen geblieben sind.

Die moderneren Karten, die kleine Arkana, müssen mehr Symbole enthalten als die früheren, weil das Leben vielfältiger geworden ist. All das ermöglicht es uns mit diesen Karten " wahrzusagen" oder gar " hellzusehen". Was Menschen oft nicht in Worte fassen können, die Karten der grossen Arkana drücken es aus. 

Die grosse Arkana                  

Die Karten der grossen Arkana werden in drei Folgen ausgelgt. Erste Folge: Karten I bis VII, zweite Folge: Karten VIII bis XIV, dritte Folge XV bis XXI. Es sind jeweils die drei Wege die jeder Mensch zu gehen hat.

Weg I bis VII ist der Weg des Lernens, des Begreifens, die erste Einweihung.

Weg VIII bis XIV ist der Weg der Reife, des ZU-SICH-KOMMENS, der Weg des Erwachsenwerdens.

Weg XV bis XXI ist der Weg der Bewährung, der Ausstrahlung, der Weg der zur Weisheit, zum grossen verstehen führt. 

                                

0 der NarrDas Unbeschwerte, das Wagnis, das Losgelöstsein
I Der MagierDer Anfang, die erste Tat, der Optimismus, die Kraft
II Die Hohepriesterin Die Seele, das Dunkle, die Nacht, das Unbewusste
III Die HerscherinDie Wirklichkeit, die Erziehung, die Lebensbewältigung
IV Der HerscherVater, Beherrscher, Selbstverpflichtung, Gerechtigkeit
V Der HohepriesterZeitgesetze, die Einsicht in die eigene Kleinheit 
VI Die EntscheidungGebrauch des Verstandes, Abwägen der Möglichkeiten
VII Der WagenSieg über sich selbst, aus dem animalischen herauswachsen
VIII Die GerechtigkeitAusgleich, Balance der Werte und Gewichte
 IX Der EremitEinsichtigkeit, Insichgehen, Klausur, eigene Fehler erkennen
X Der WagenDas Auf und Ab, die Glückmeisterung durch sich selbst
XI Die KraftDie Stärke, das Hochgefühl
XII Der GehängteDer neue Blickpunkt, neue Sicht der Strukturen
XIII De r TodDie Auseindersetzung mit dem Werden und Vergehen
XIV Das MaßDie Vereinigung der Gegensätze
XV Der Teufel Die Versuchung, geheime Wünsche und Begierden
XVI Der TurmDie Aufrüttelung, die Befreiung von der Eigenfesselung
XVII Der SternDie Liebe, die muse, die Hoffnung, die Religion
XVIII Der MondAufbruch aus der Tiefe, der grundsätzliche Weg
XIX Die SonneZuversicht, Kraft zum anpacken, Optimismus
XX Die AuferstehungHingabe, Auseinandersetzung mit dem Okkulten
XXI Die Weltsich in höhere Ordnung eingebunden fühlen

mit freundlicher Genehmigung des Königsfurt-urania verlag, Krummwisch, AGMüller Urania, Neuhausen,                           http://www.koenigsfurt-urania.com/